| Nach 50 Lebensjahren merkt man langsam, ob man es zu etwas gebracht hat, ob die bislang investierte Zeit und die Arbeit sich gelohnt haben, ob man grundsätzlich glücklich ist und stolz auf das Erreichte.
50 Jahre davon habe ich hinter mir. Im Zweiundfünfzigsten stehe ich gerade.
Mein Fazit:
Ich brauche kein Managergehalt, brauche keine verbalen Tiefschläge gegen Andersdenkende, um zu wissen, dass ich stolz sein darf auf meine bisherigen Leistungen.

Ich habe mir einen Beruf erkämpft. Lange, nicht immer einfache Schuljahre habe ich dafür investieren müssen. Ich habe es in meinem Beruf sogar zur Selbständigkeit gebracht und habe gute Chancen, als Landwirt auch weiterhin bestehen zu können.
Ich habe mich im öffentlichen Leben engagiert und mache das auch weiterhin mit Freude an der Dienstleistung. Ich freue mich, dass ich ein Teil eines Systems bin, der vieles von unserer gesellschaftlichen und staatlichen Strukturen am Leben erhält und sie entwickeln und gedeihen lässt.
Ich habe dabei aber weiterhin Zeit für mich selber und meine Hobbies.
Rundum glücklich, aber doch nie zufrieden.
Es kann schliesslich immer noch ein Stück besser werden. Es gibt schliesslich immer wieder jene, die Erreichtes beschädigen wollen. Es gibt immer wieder den Bedarf nach neuen Ausrichtungen, um sich der Zukunft anpassen zu können.
Also engagiere ich mich, freiwillig und mit grosser Befriedigung an der Sache.
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